Mandat und Markt

4. Nachrichtenagentur und Informationsdienst

4.1 Evangelischer Pressedienst (epd)

Auf dem deutschen Nachrichtenmarkt konkurrieren fünf Nachrichtenagenturen.7 Neben dem Marktführer, der Deutschen Presseagentur (dpa) und dem Deutschen Depeschendienst (ddp/ADN), bieten die deutschsprachigen Dienste der drei großen Weltagenturen Associated Press (AP), Agence France Presse (AFP) und Reuters (rtr) Nachrichten an. Spezialagenturen wie der Sportinformationsdienst (sid) und die Vereinigten Wirtschaftsdienste (VWD) erweitern das Nachrichtenangebot. Aus den Kirchen berichten der Evangelische Pressedienst (epd), die Katholische Nachrichtenagentur (KNA) und der Informationsdienst der Evangelischen Allianz (idea). Insgesamt ist die Zahl der Nachrichten in den vergangenen Jahren ständig gestiegen. Zur Zeit verbreiten die in Deutschland arbeitenden Agenturen täglich etwa 2.000 Meldungen.

Der Evangelische Pressedienst (epd) ist die älteste deutsche Nachrichtenagentur, er wurde im Jahr 1910 gegründet. Der epd wird gemeinsam getragen vom Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) als Herausgeber der in Frankfurt a.M. erscheinenden zentralen epd-Dienste und zehn evangelischen Medien- und Presseverbänden als Herausgeber der epd-Landesdienste, die in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hannover, Karlsruhe, Kassel, Kiel, München, Speyer und Stuttgart erscheinen. Das Schwergewicht des Angebots des epd liegt in den Regionen. Für die überregionale Berichterstattung hat der epd-Basisdienst eine besondere Bedeutung. Das Nachrichtenangebot des epd wird zur Zeit von 85 Redakteurinnen und Redakteuren (teilweise Halbtagsstellen) erstellt. Davon arbeiten 57 in den Redaktionen der epd-Landesdienste und 28 in der Frankfurter Zentralredaktion.

Der tägliche Basisdienst der epd-Zentralredaktion wird über Satellit verbreitet. Da es mit Ausnahme der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in den meisten Tageszeitungsredaktionen keine eigenen Kirchenressorts oder für kirchliche Themen zuständige Redakteure mehr gibt, kommt einer kirchlichen Nachrichtenagentur für die Vermittlung von Themen aus dem Bereich von Kirche und Gesellschaft in die Öffentlichkeit eine besondere Bedeutung zu. Der epd informiert über "Leben und Handeln der Evangelischen Kirche in Deutschland, ihrer Gliedkirchen, der gliedkirchlichen Zusammenschlüsse, der Gemeinden, Werke, Einrichtungen und Gruppen". Er berichtet über das Geschehen in der Ökumene und über die Wahrnehmung der öffentlichen Verantwortung der Kirche.8 Dazu gehören religiöse, kulturelle, soziale und politische Themen, die von theologischer und kirchlicher Relevanz sind. Schwerpunkte der Berichterstattung des epd sind ferner die Themen des Konziliaren Prozesses für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, sowie Dritte Welt, Entwicklung und Medien mit den Angeboten der Fachredaktionen für Rundfunk und Film. Dort, wo die Kirche in gesellschaftlichen Fragen für eine breite Öffentlichkeit zur politischen Kraft wird, erzielen epd-Meldungen eine hohe Abdruckquote.

Unter dem Signum epd erscheinen im Gemeinschaftswerk der Evang. Publizistik folgende Publikationen:

  • epd-Basisdienst:
          Tagesaktuelle Nachrichtenübermittlung per Satellit.
         
  • epd-Zentralausgabe:
          Briefdienst fünfmal wöchentlich mit einem durchschnittlichen Umfang von 16 bis 20 Seiten.
         
  • epd-Wochenspiegel:
          Wöchentlicher Nachrichtenspiegel, der auf 24 Seiten eine Zusammenfassung von Meldungen, Berichten und Hintergrundartikeln der Zentralausgabe bietet.
         
  • epd-Bild:
          Die seit 1985 bestehende Bildredaktion des epd bietet als aktuell arbeitende Fotoagentur neben dem Zugriff auf ein Archiv mit ca. 30.000 Fotos pro Monat etwa 50 aktuelle Fotomotive. Es besteht die Möglichkeit, die Bilder elektronisch abzurufen.
         
  • epd-Ausgabe für die kirchliche Presse:
          Ein wöchentlicher Artikeldienst für die Kirchenzeitungen mit Artikeln und Kommentaren zu aktuellen Themen sowie feuilletonistische Beiträge.
         
  • epd-Medien:
          Seit Anfang 1997 erscheint der 1948 gegründete Informationsdienst epd-Kirche und Rundfunk unter diesem Titel. Er bietet zweimal wöchentlich ausführliche Informationen, fachbezogene Nachrichten, Hintergrundberichte, Kommentare, Dokumentationen und Programmkritik aus dem gesamten Bereich der elektronischen Medien. Als Fachkorrespondenz richtet sich epd-Medien sowohl an Einzelleser, die beruflich mit Medienfragen befaßt sind (Programmverantwortliche, Medienpolitiker, Wissenschaftler), als auch an die Medien, die aktuelle Medienmeldungen auch über den epd-Basisdienst erhalten.     
  • epd-Dokumentation:
          Der Dienst bringt wöchentlich authentische Texte und Materialzusammenstellungen zu aktuellen Fragen aus Kirche, Theologie, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und ergänzt damit die Berichterstattung des epd.
         
  • epd-Entwicklungspolitik:
          Der zweimal monatlich erscheinende Informationsdienst unterrichtet durch Analysen, Kommentare, Nachrichten und Dokumentationen über Vorgänge und Probleme der Dritten Welt. Er bietet ein unabhängiges Diskussionsforum für die kritische Auseinandersetzung mit dem entwicklungspolitischen Handeln von Kirche, Gesellschaft, staatlichen Stellen und internationalen Organisationen.
         
  • epd-Dritte Welt Information:
          Die Dritte Welt Information unterrichtet jeweils exemplarisch an einem Thema über Probleme der Dritten Welt mit ergänzenden Hinweisen auf Literatur, Aktionsgruppen und didaktische Arbeitsmittel. Dieses Angebot erscheint 16mal im Jahr und ist in erster Linie für die Bildungsarbeit bestimmt.
         
  • epd-Film:
          Eine monatlich erscheinende aktuelle Filmzeitschrift vor allem mit Filmkritiken, Beiträgen zur Filmgeschichte und zum aktuellen Filmgeschehen sowie zum Bereich Kirche - Theologie - Film.
         
  • epd-Internet:
          Die Angebote aller epd-Redaktionen sind seit 1997 im Internet unter der Adresse http://www.epd.de/ zu finden.

Die zehn landeskirchlichen Presse- und Medienverbände geben eigene epd-Landesdienste heraus, teilweise auch einen eigenen Wochenspiegel (Zusammenstellung von überregionalen und regionalen Nachrichten) sowie andere Angebote (Dokumentationen oder Bilder).

Den epd-Basisdienst haben 79 Redaktionen zusammen mit einem der Landesdienste abonniert, vier Redaktionen beziehen alleine den Basisdienst. 82 Redaktionen beziehen einen der epd-Landesdienste ohne Basisdienst. Die Landesdienste verbreiten zusammen täglich etwa 80 Meldungen, der Basisdienst verbreitet täglich etwa 30 Meldungen, die teilweise aus den Landesdiensten übernommen sind.

Die Tatsache, daß die Kirche eine unabhängige und nach journalistischen Kriterien arbeitende Nachrichtenagentur damit betraut, ihre Anliegen in die öffentliche Meinungsbildung zu bringen, entspricht ihrem Selbstverständnis und der Rolle, die sie in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit einnehmen will. Diese "vermittelte" Form der Publizistik hat einen hohen Glaubwürdigkeitswert und eine Reichweite, die durch kein anderes Medium erzielt werden kann. Neben den beiden großen Kirchen gibt es keine gesellschaftliche Gruppe, die eine journalistisch arbeitende Nachrichtenagentur mitfinanziert, ohne sie für die Interessen direkter Öffentlichkeitsarbeit zu instrumentalisieren.

Die Organisation des epd ist gleichwohl eine labile Konstruktion. Zu den Schwierigkeiten gehört, daß sich der Evangelische Pressedienst zusammensetzt aus der entsprechenden Abteilung des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik einerseits und aus den unabhängigen epd-Landesdiensten andererseits. Mit den Angelegenheiten des epd sind derzeit folgende Gremien befaßt: GEP-Vorstand, GEP-Finanzausschuß, GEP-Mitgliederversammlung, epd-Vorstand, epd-Kuratorium, epd-Konferenz (Gremium der epd-Redakteurinnen und -Redakteure) sowie die zehn Vorstände der epd-Landesdienste. Für die Zusammenarbeit kommt erschwerend hinzu, daß es in einzelnen Bereichen konkurrierende Interessen zwischen Landesdiensten und der Zentralredaktion gibt. Die Vielzahl der am epd Beteiligten, die komplexe Verantwortungsstruktur, die teilweise unterschiedliche Interessenlage der Träger des epd und lange Abstimmungsverfahren führen in der Praxis zu Reibungsverlusten und Konflikten zwischen den einzelnen Partnern. Der epd verfügt über keine ausreichenden Verfahren, die den Austausch von Texten und die geschäftlichen Beziehungen regeln sowie die konkurrierenden Interessen der Beteiligten im Sinne des Gesamtunternehmens epd ausgleichen.

Damit fehlen dem epd die Möglichkeiten, flexibel und schnell auf neue Herausforderungen im Nachrichtenmarkt zu reagieren. Die Visualisierung in den Printmedien, die wachsende Zahl von Zielgruppenzeitschriften, die Veränderungen der Nachrichtentechnik und die neuen elektronischen Kommunikationsformen gehören zu den aktuellen publizistischen Herausforderungen des epd.

Die notwendigen Veränderungen des epd werden in besonderer Weise dadurch erzwungen, daß der epd-Ost durch den Rückzug einzelner Gliedkirchen aus der Gemeinschaftsaufgabe in erhebliche Finanzierungsschwierigkeiten geraten ist, die nicht mehr aus eigener Kraft gelöst werden können. Das würde bedeuten, daß die den epd-Kunden vertraglich zugesicherte Leistung eines flächendeckenden Nachrichtenangebots aus dem Bereich der evangelischen Kirche nicht mehr erbracht werden kann und daß die Kirche in Ostdeutschland publizistisch unzureichend präsent ist.

Publizistisches Ziel

Der Evangelische Pressedienst hat als journalistisch unabhängige, ihrem evangelischen Mandat verpflichtete Nachrichtenagentur den Auftrag, die Öffentlichkeit umfassend über die Kirche, ihre Botschaft, ihr Leben und Handeln zu informieren und zu orientieren. Er wendet sich vorrangig an die säkularen Medien.

Empfehlungen:

  1. Der Evangelische Pressedienst muß als bundesweit operierende Nachrichtenagentur erhalten und für neue publizistische Herausforderungen ausgebaut werden. Er braucht ein einheitliches und erkennbares Profil, das für die Zukunft gesichert und weiterentwickelt werden muß. Er muß flächendeckend in allen Regionen präsent sein und braucht eine effektive Zentralredaktion. Er muß in die Lage versetzt werden, seine Strukturen so zu verändern, daß er sich flexibel auf dem Markt bewegen und auf die Anforderungen der Abnehmer reagieren kann.
         
  2. Selbst angesichts fehlender Mittel in verschiedenen Gliedkirchen ist die Existenz regionaler Redaktionen zu gewährleisten. Zugleich muß die Zentralredaktion ihr nationales Nachrichtenangebot durch eigene Anstrengungen ausbauen.
         
  3. Die Zukunftsfähigkeit des epd entscheidet sich an flexiblen Leitungsstrukturen. Nur eine unternehmerische Führung gibt dem epd die Möglichkeit, sich auf dem Markt zu behaupten.
         
  4. Die Orientierung des epd-Angebotes an landeskirchlichen Grenzen entspricht nicht den publizistischen Notwendigkeiten. Im Blick auf die Standortplanung und die Herausgabe von epd-Diensten sind übergreifende Zusammenschlüsse von Landesdiensten notwendig, um ein flexibles Eingehen auf zu definierende publizistische Räume zu ermöglichen.
         
  5. Die Stärken einer publizistisch qualifizierten föderalen Struktur sollte der epd nutzen und weiterentwickeln. Die Verantwortlichkeit der einzelnen Redaktionen und Landesdienste für das Gesamtangebot muß gestärkt werden; es müssen klare Regeln für den Austausch von Texten und die geschäftlichen Beziehungen formuliert werden. Die Zentralredaktion übernimmt alle Aufgaben von überregionaler Bedeutung, sofern sie nicht von einzelnen Landesdiensten für alle anderen wahrgenommen werden. Für die Aufteilung der Arbeit und die Zusammenarbeit sind verbindliche Absprachen notwendig.
         
  6. Die Zentralredaktion sollte offen sein für Innovationen der Landesdienste, die ihrerseits die Aufgabe der Koordination der Zentralredaktion für den Gesamt-epd anerkennen sollen. Ein Wettbewerb zwischen den Landesdiensten und der Zentralredaktion um die besseren Ideen darf nicht als Konkurrenz verschiedener kirchlich subventionierter Unternehmen ausgetragen werden.
         
  7. Eine neue Evaluierung der epd-Nachrichtendienste ist erforderlich. Nur so ist es möglich, das journalistische Angebot auf die Erfordernisse des Marktes abzustellen.
         
  8. Der epd muß im Markt nach neuen Angebotsmöglichkeiten suchen. Der bisherige Artikeldienst epd-KP (Ausgabe für die kirchliche Presse) soll zu einem allgemeinen epd-Feature-Dienst umgewandelt werden, der auch von Redaktionen außerhalb der evangelischen Publizistik abonniert werden kann. Auch die Publikumszeitschriften und Special-Interest-Titel sind vom epd mit ausgewählten Artikeln zu seinen Themen in Verbindung mit einem adäquaten Bildangebot zu beliefern. Für den Hörfunk sollte ein epd-Audiodienst entwickelt werden (s.u., Kapitel 6.3).
         
  9. Der epd muß weiterhin seine Bemühungen darauf richten, über ein gemeinsames Marketing von zentralen und regionalen Diensten mit den einzelnen Redaktionen Verträge über den Verkauf von epd-Produkten zu schließen. Unter den veränderten Wettbewerbsbedingungen soll jedoch geprüft werden, ob auch andere Vertriebsstrukturen zu dem Ziel einer möglichst weiten und durch Entgelt finanzierten Verbreitung der Nachrichten des epd führen.
         
  10. Angesichts der Etablierung elektronischer Dienste muß der epd die Möglichkeiten elektronischer Vertriebswege nutzen. Für Einzelnutzer soll der epd tagesaktuell ausgewählte Meldungen (kostenlos ohne kommerzielle Abdruckrechte) im Internet anbieten. Die Zusammenarbeit mit Online-Diensten ist anzustreben.

4.2 Informationsdienst der Evangelischen Allianz (idea)

Der Informationsdienst der Evangelischen Allianz, idea, wurde im Jahr 1970 gegründet "zur Belebung und Förderung der Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus." Er wird von einem Trägerverein herausgegeben, dem derzeit 39 Persönlichkeiten aus den Landeskirchen und Freikirchen angehören. idea versteht sich als "evangelische Nachrichtenagentur" und weiß sich der evangelikalen Bewegung besonders verbunden.

Unter dem Signum idea werden folgende Angebote verbreitet:

  • idea-Pressedienst:
          Tagesaktueller Dienst mit durchschnittlich bis zu fünf Meldungen per Satellit.
         
  • idea-Briefdienst:
          Dreimal wöchentlich erscheinender Dienst mit Nachrichten, Berichten und Kommentaren. Der Briefdienst hat eine Auflage von 500 Exemplaren und wird von Institutionen, Redaktionen und Einzellesern bezogen.
         
  • idea-Spektrum:
          Wöchentliches christliches Magazin mit einer Auflage von 23.000 Exemplaren.
         
  • idea-Bild:
          Ein Angebot von Fotos von Personen und zu Themen vor allem aus dem evangelikalen Bereich.
         
  • idea-Dokumentation:
          Jährlich werden etwa 20 bis 30 Dokumentationen von Texten und Stellungnahmen publiziert.
         
  • idea-Internet:
          Textangebot von idea im Internet unter der Adresse http://www.idea.de/.
         
  • idea-englische Ausgabe:
          Alle drei Wochen erscheint eine Ausgabe von idea in englischer Sprache für das Ausland.

Der Sitz der Hauptredaktion von idea ist Wetzlar, ein weiteres Büro gibt es in Stuttgart. Für idea arbeiten sechs Redakteure.

idea verbreitet seine Nachrichten auf unterschiedlichen Wegen. Die wichtigsten Meldungen werden über das Funknetz des Sportinformationsdienstes verbreitet und erreichen damit 180 Tages- und Wochenzeitungen sowie alle Rundfunkanstalten in Deutschland. Diese Nachrichten werden den Redaktionen kostenlos zum Nachdruck zur Verfügung gestellt. Die Bezahlung erfolgt pro Nachdruck. Der Bezug des Briefdienstes und die Abdruckrechte sind kostenpflichtig, ebenso der Nachdruck der im Internet verbreiteten Nachrichten. 51 Redaktionen von Tages- und Wochenzeitungen sowie Rundfunkanstalten haben idea mit Abdruckrechten abonniert.

Im Zeitschriftenbereich hat sich das vierfarbige Wochenmagazin idea-Spektrum einen beachtlichen Erfolg im Markt erarbeitet. Es richtet sich an eine breite Leserschaft engagierter Christen, auch über den evangelikalen Bereich hinaus. Für die Abwicklung des Anzeigengeschäfts wurde der Christliche Anzeigenverlag (cav) gegründet.

idea berichtet aus der gesamten Kirche und vertritt dabei einen Teil innerhalb des protestantischen Spektrums. idea schlägt damit die Brücke zu einer Vielzahl freier christlicher Aktivitäten, die in den anderen Angeboten evangelischer Publizistik sonst kaum Berücksichtigung finden.

Die publizistische Arbeit der Evangelischen Allianz (idea) hat 1996 einen Zuschuß in Höhe von 350.000 DM aus dem EKD-Haushalt erhalten.

Publizistisches Ziel

idea informiert die Medien vorwiegend über die evangelikale Bewegung und über die evangelikale Einschätzung kirchlicher und säkularer Vorgänge. idea verfolgt das Ziel, durch Nachrichten und Kommentare aus biblischer Sicht zur geistlichen Orientierung und christlichen Meinungs- und Bewußtseinsbildung beizutragen. Zugleich dient idea der Kommunikation innerhalb des evangelikalen Bereichs.

Empfehlung:

Die Evangelische Kirche in Deutschland soll den Informationsdienst der Evangelischen Allianz als einen Bestandteil der evangelischen Publizistik akzeptieren. Die Erfahrungen der evangelikalen Publizistik sind zu nutzen, Kooperationen sollen weiter gesucht und ausgebaut werden. Die EKD soll idea weiterhin mit Zuschüssen unterstützen.

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