CONTOC - Churches Online in Times of Corona

Kameras vor Altar

Wie sind die Kirchen in der Corona-Krise digital präsent? Welche Perspektiven eröffnet das für die Zukunft? Um diese Fragen zu beantworten, hat sich der ökumenische und internationale Forschungsverbund CONTOC (Churches Online in Times of Corona) gebildet.  Insbesondere die Handlungsfelder Gottesdienst, Seelsorge, Bildung, Diakonie und Kommunikation werden in der Befragung in den Blick genommen. Darüber hinaus wird in pastoraltheologischer Hinsicht nach den Erfahrungen, Einschätzungen und möglichen Konsequenzen pastoraler Praxis und des Selbstverständnisses der Menschen in kirchlichen Ämtern gefragt. Dies verbindet sich mit Perspektivfragen für die zukünftigen Unterstützungsnotwendigkeiten im Bereich von pastoraler „digital literacy“. Zum anderen will das CONTOC-Team ergründen, was man aus den neuen Formen der pastoralen Arbeit für die nähere Zukunft lernen kann, ob diese Angebote womöglich weiterbestehen, wenn sich die epidemiologische Situation ändert und eine Rückkehr zu einem normalen Gemeindeleben möglich erscheint. Im Verbund CONTOC kooperieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der evangelischen und katholischen Theologie mehrerer Forschungsinstitute in Deutschland und der Schweiz. Eingebunden sind außerdem Kooperationspartner/innen aus Universitäten und Kirchen in rund 20 weiteren Ländern auf allen fünf Kontinenten.

Das Projekt wurde mit 12.000 Euro vom Digitalinnovationsfonds gefördert. 

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Das Forschungsprojekt Contoc ist ein internationales, ökumenisches Forschungsprojekt, welches sich mit der digitalen Präsenz der Kirchen unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie beschäftigt. Es ist eine Kooperation von Prof. Dr. Thomas Schlag und Dr. Sabrina Müller von der Universität Zürich, Prof. Dr. Ilona Nord von der Universität Würzburg, Dr. Arnd Bünker vom Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut, Prof. Dr. Wolfgang Beck von Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen und Prof. Dr. Georg Lämmlein vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD.