Die schönsten Hochzeitslieder der EKD-Community

Diese Lieder erzählen von großen Gefühlen, besonderen Momenten und Gottes Segen.

Welches Lied macht eine Hochzeit unvergesslich? Vor der Aktion #einfachheiraten hat die EKD ihre Newsletter-Leserinnen und -Leser nach ihren schönsten Hochzeitsliedern gefragt. Die Antworten reichen von Kirchenklassikern wie „Lobe den Herren“ und „Geh aus, mein Herz“ bis zu „Oh Happy Day“ oder „Twist and Shout“ – und erzählen von Liebe, Dankbarkeit, überraschenden Momenten und Erinnerungen, die oft ein Leben lang bleiben.

Die schönsten Hochzeitslieder

Welche Musik gehört zu einer Hochzeit? Diese Frage haben wir den Leserinnen und Lesern des EKD-Newsletters gestellt – als Einstimmung auf die Aktion #einfachheiraten, bei der sich Paare rund um den 26. Juni spontan kirchlich trauen oder segnen lassen können. Die Antworten zeigen: Es sind nicht nur die Melodien, die Hochzeitslieder besonders machen. Es sind die Erinnerungen, Gefühle und Lebensgeschichten, die mit ihnen verbunden sind.

Zu den meistgenannten Liedern gehören klassische Kirchenlieder wie „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“„Lobe den Herren“ oder der berühmte Hochzeitsmarsch von Felix Mendelssohn Bartholdy. Aber auch moderne Titel wie „Marry You“ von Bruno Mars, „Alles tanzt“ von Yada Worship oder „Oh Happy Day“ haben ihren festen Platz in den Herzen vieler Paare.

Die Erinnerungen, die die Leserinnen und Leser mit ihren Liedern verbinden, sind ebenso vielfältig wie die Musik selbst. Eine Leserin erinnert sich an ihre kirchliche Trauung und schreibt: „Zur kirchlichen Hochzeit war ich schwanger – und die Geburt meiner Tochter verbinde ich bis heute mit diesem Lied.“ Für eine andere stand die Gemeinschaft im Mittelpunkt: „Der Einbezug unserer Mitmenschen im Traugottesdienst wie im ganzen Leben ist uns wichtig.“

Besonders bewegend ist die Geschichte von Diana. Sie verbindet mit „Oh Happy Day“ einen überraschenden Moment während ihrer Hochzeit: „Ein Chor hat zufällig von unserer kirchlichen Trauung in einem Kloster mitbekommen und hat uns danach mit einem Ständchen überrascht. Es hat besonders gepasst, weil ich bei Regen in die Kirche eingezogen bin und nach der Trauung die Sonne wieder rauskam. Mit diesem Lied wie ein Zeichen von oben.“

Für Karin bleibt der wichtigste Moment ihrer Hochzeit „der Augenblick vor dem Ja-Wort nach der Predigt“. Christine wiederum verbindet mit dem Lied „Lobe den Herren“ vor allem Dankbarkeit: „Dank“ ist das Wort, das ihr dazu einfällt.

Hochzeitslieder spenden Freude und Trost

Viele der Einsendungen zeigen, dass die Bedeutung eines Hochzeitsliedes weit über den Hochzeitstag hinausreicht. Eine Leserin schreibt: „Wir wurden und werden getragen in guten und schlechten Zeiten.“ Ein Leser erzählt: „Trotz aller Krankenhausaufenthalte und Tagespflegeeinrichtungen sind wir ein Paar geblieben, die sich treu miteinander christlich verbunden fühlen.“

Besonders berührend sind die Worte von Hans-Ulrich. Auch Jahrzehnte nach seiner Hochzeit spendet ihm das damalige Lied noch Trost: „Es ist weit über fünfzig Jahre her, aber das tröstet mich immer noch nach dem Tod meiner Frau in der Erinnerung an ihre Liebe.“

Auch die Freude des Hochzeitstages lebt in vielen Erinnerungen weiter. Eileen denkt bei „Alles tanzt“ an den Auszug aus der Kirche zurück: „Der Song strahlt so viel Freude und Leichtigkeit aus und erinnert mich an den sehr besonderen Moment, als mein Mann und ich nach der Trauung voller Glück und Dankbarkeit aus der Kirche ausgezogen sind.“ Besonders lebendig geblieben seien die lachenden Gesichter der Gäste und die Freunde, die das Lied selbst spielten: „Der Auszug mit dem Lied war einer meiner Lieblingsmomente an unserer Hochzeit.“

Für Peter steht dagegen ein ganz anderes Gefühl im Vordergrund. Mit „Twist and Shout“ aus dem Film „Ferris macht blau“ verbindet er „Freiheit und Lebensfreude“.

Das perfekte Hochzeitslied gibt es nicht

Und welches Lied darf auf keiner Hochzeit fehlen? Auch hier gehen die Meinungen auseinander. Genannt wurden unter anderem „Jesu, geh voran“, „Morning Has Broken“, „Großer Gott, wir loben dich“, „Freunde, dass der Mandelzweig wieder blüht und treibt“, „Nun bitten wir den Heiligen Geist“, „Ja“ von Silbermond oder eine Hochzeitsversion von „Hallelujah“. Mehrfach genannt wurde auch wieder „Lobe den Herren“.

Die Umfrage zeigt: Das perfekte Hochzeitslied gibt es nicht. Aber es gibt Lieder, die Menschen ein Leben lang begleiten, sie an Liebe, Gemeinschaft, Hoffnung und Gottes Segen erinnern. Vielleicht ist genau das das Geheimnis eines guten Hochzeitsliedes.

Wer sich rund um den 26. Juni spontan kirchlich trauen oder segnen lassen möchte, findet bei der Aktion #einfachheiraten vielerorts offene Kirchen, Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Möglichkeit, ohne lange Vorbereitung Ja zueinander zu sagen.