Ökumene

Ökumenisch-kooperative Orte

Ökumenische Zusammenarbeit

Ökumenische Zusammenarbeit. Ganz praktisch. An vielen Orten in Deutschland arbeiten Evangelische, Katholische und Menschen weiterer Konfessionen zusammen - statt doppelt oder aneinander vorbei. Sie gestalten Formen kirchlichen Lebens: ökumenisch, glaubwürdig, an den Menschen orientiert, innovativ. Auch abseits der großen Öffentlichkeit sind innovative Projekte in Gemeinden, Seelsorgefeldern, Fort- Aus- und Weiterbildung entstanden. Sie sind Teil der Kirchenentwicklung und verdienen es wahrgenommen, nachgeahmt und weiterentwickelt zu werden.

  • Die Simultankirche St. Michaelis in Hildesheim

    Ob evangelisch oder katholisch: Wenn sich Gemeinden verändern, eröffnet die gemeinsame Nutzung von Kirchen und Gemeinderäumen neue Perspektiven. Ökumenisch geteilte Gebäude bündeln Ressourcen, beleben Orte und stärken das Miteinander. Ein Beispiel dafür ist das Noah-Zentrum in Frankfurt. Zudem finden Sie hier praktische Hilfen für die ökumenische Nutzung von Gebäuden zum Download.

    mehr erfahren
  • Das Bild zeigte einen Ausschnitt einer Chorprobe

    Was unterscheidet die Tätigkeit eines evangelischen oder einer katholischen Chorleiterin, eines Jugendleiters oder einer Küsterin? Mitarbeitende in kirchlichen Berufsfeldern sollten künftig zusammen aus-, fort- und weitergebildet werden. So bildet die Bischöfliche Kirchenmusikschule Essen seit 1966 kirchenmusikalisch aus und fort.

    mehr erfahren
  • Rückansicht einer lilanen Jacke. Darauf in schwarzen Großbuchstaben zu lesen: Seelsorge

    Ob in Krankenhäusern, Justizvollzugsanstalten, Schulen, bei der Polizei, der Bundeswehr, bei Unglücken und Katastrophen: Ein Mensch in Not denkt kaum an seine Konfession, sondern braucht Fürsorge an Leib und Seele. Viele Seelsorgeeinrichtungen wie die Telefonseelsorge sind schon jetzt ökumenisch getragen. 

    mehr erfahren
  • Jugendliche in einem Klassenzimmer im Religionsunterricht

    An öffentlichen Schulen lernen, lehren und leben Menschen unterschiedlichen Glaubens, unterschiedlicher Konfessionen – oder ohne religiöse Bindung - zusammen. Die Erfahrungen in der Schulzeit sind für viele prägend. Im Religionsunterricht, in der Schulseelsorge, in Initiativen am Schulort oder an offenen Ganztagsschulen (OGS) können Kirchen gemeinsam, ökumenisch und mit anderen tätig sein: Konfessionell, im gemeinsamen christlichen Bekenntnis in Seelsorge, Bildung und Lebensbegleitung und zugleich im Dienst für Lernende und Lehrende.

    mehr erfahren
  • Ein Hoersaal in einer Universitaet. Mehrere stuierende sitzen auf den Stuehlen einander zugewanddt und unterhalten sich

    Immer mehr Studierendengemeinden entwickeln sich zu Ökumenischen Hochschulgemeinden und tragen dies zunehmend in ihrer Selbstbezeichnung vor Ort. Sie bieten den Freiraum, Gemeinschaft zu erleben, Orientierung zu finden und Belastungen mit anderen zu teilen. Diese Gemeinden unterstützen Studierende aus aller Welt und sind damit ideale Orte für ökumenische Zusammenarbeit.

    mehr erfahren
  • Logo der Kirche Kunterbunt: 'frech und wild und wundervoll'

    An vielen Orten entstehen neue Formen lebendiger Gemeinde. Sie orientieren sich nicht an Wohnadressen und territorialen Grenzen, sondern am Sozialraum und den konkreten Bedürfnissen der Menschen. Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Konfession ist ebenso zweitrangig. Rund um Stichworte wie „fresh expression“ (neue Ausdrucksformen des Glaubens) oder „mixed ecology“ (ein Nebeneinander von traditionellen und experimentellen Gemeinschaftsformen) sind Menschen miteinander erprobend auf der Suche nach neuen Formen von Kirche.

    mehr erfahren

Dokumente zur ökumenischen Zusammenarbeit