Diakonie Katastrophenhilfe bittet nach verheerender Sturzflut in Nepal um Spenden

Nach der verheerenden Sturzflut am Mittwoch (26.8.)  in Nepal steigt die Zahl der Opfer und Vermissten. Die Diakonie Katastrophenhilfe stellt Partnern der ACT Alliance, dem weltweit größten kirchlichen Netzwerk für humanitäre Hilfe, finanzielle Mittel für Soforthilfe bereit und ruft dafür zu Spenden auf.

Mehr als 1.600 Menschen werden einen Tag nach der Sturzflut vermisst. Mindestens 200 sind durch die Schlamm- und Wassermassen in der chinesisch-nepalesischen Bergregion ums Leben gekommen - unter ihnen viele Touristen. „Die meterhohe Sturzflut kam ohne Vorwarnung und hat Menschen, Straßen und ganze Dörfer mitgerissen“, sagt Michael Frischmuth, Regionalleiter der Diakonie Katastrophenhilfe. „Unsere Gedanken sind bei den vielen Opfern und denen, die jetzt Unterstützung benötigen.“

Nepal gilt als besonders katastrophenanfällig. Laut dem Anpassungsindex von Brot für die Welt drohen dem Land durch Hitzewellen, schwere Regenfälle, extreme Überschwemmungen, Erdrutsche und Gletscherseeausbrüche enorme Klimagefahren. Die Anpassung daran hält jedoch nicht Schritt, weil eine ausreichende internationale Finanzierung dafür fehlt. „Diese Katastrophe macht deutlich: Jede Sekunde zählt, um frühzeitig Menschen zu warnen und Leben zu retten. Gerade in Zeiten des Klimawandels ändern und verschärfen sich die Risiken. Bedrohte Länder wie Nepal müssen darin unterstützt werden, sich auf solche Herausforderungen vorzubereiten“, betont Michael Frischmuth.

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden:

Diakonie Katastrophenhilfe

Evangelische Bank

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1

Stichwort: Nothilfe Nepal

Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/