Advent ist im Dezember

„Alles hat seine Zeit. Advent ist im Dezember“

Gerade die Adventszeit ist eine besondere Zeit des Jahres. Es ist eine Zeit der Einkehr und der Stille, der Vorfreude und der Erwartung. Nach dem Ewigkeitssonntag (Totensonntag) ist für vier Wochen Raum, sich zu besinnen und auf Weihnachten vorzubereiten. Doch manche wollen aus den vier Wochen fünf, sechs oder mehr machen. An manchen Orten sind bereits Mitte November Straßen und Geschäfte weihnachtlich geschmückt.

„Können Sie noch warten?“ auf die Zeit der Vorfreude, darauf, dass die nachdenklich stimmende Dunkelheit des November vom wärmenden Kerzenschein im Advent abgelöst wird? Die Adventszeit braucht ihren festen Rahmen. Nur dann können wir wahrnehmen und erleben: „Kommt Zeit, kommt Advent“, die Ankunft Gottes.

Die evangelische Kirche lädt ein, über den Umgang mit der Zeit nachzudenken, die Stille der Novemberwochen auf zunehmen, die Lieder der Adventszeit anzustimmen: Gemeinsam können Menschen das Ende und den Beginn, den Rhythmus des Kirchenjahres neu entdecken.

Die hier zu findenden Texte wurden im Zusammenhang mit der Initiative „Alles hat seine Zeit. Advent ist im Dezember“ seit 2004 erstellt.

Materialien


Die kulturhistorischen Texte wurden in Kooperation mit der Abteilung Kulturanthropologie/Volkskunde (ehem. Volkskundliches Seminar) der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn erarbeitet.

Die wissenschaftliche Betreuung der Auftragsarbeit übernahm Herr PD Dr. Gunther Hirschfelder, die gesamte strukturelle wie inhaltliche Gestaltung der Webseiten oblag einer Projektgruppe aus  Studierenden:

  • Simone Assmann & Lars Winterberg (Zeit der Stille/November)
  • Laura Oehms & Aurelia Plieschke (Adventszeit)
  • Marta Augustynek & Annika Mantel (Weihnachtszeit)
  • Lars Winterberg
Advent ist im Dezember

Broschüre „Alles hat seine Zeit! Advent ist im Dezember.“

Die Broschüre ist nur noch als PDF-Datei verfügbar.

Weihnachtskugel als Teekanne

Plakat „Abwarten und Tee trinken“

A5, Farbe

Weihnachtskugel als Teekanne

Plakat „Abwarten und Tee trinken“

A5, schwarz-weiß

gemaltes Smiley mit Weihnachtskugeln als Augen

Plakat „Vorfreude“

A5, Farbe

gemaltes Smiley mit Weihnachtskugel als Augen

Plakat „Vorfreude“

 A5, schwarz-weiß

  • Kahle Bäume im Wald

    Die Stille Zeit im November bildet den Abschluss des Kirchenjahres und wird einerseits vom katholischen Totengedenken (Allerheiligen, Allerseelen), andererseits vom Ewigkeitssonntag (Totensonntag) begrenzt. Der Monat November dient der Besinnung. Es ist Zeit, über das Leben nachzudenken. 

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  • Leuchtender Herrnhuter Stern in einem Baum

    Die vier Sonntage im Advent unterstreichen den doppelten Charakter des Wartens: Warten auf die Ankunft (lat. adventus) Jesu und Warten auf seine erhoffte Wiederkehr am Ende der Zeiten. Jeder Sonntag hat ein eigenes Gepräge und gestaltet so die weihnachtliche Vorgeschichte. An jedem Sonntag wird eine weitere Kerze auf dem Adventskranz entzündet, um sich auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

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  • Beim Abschluss des Labeser Krippenspieles zieht der Engelschor aus der Kirche

    An Weihnachten wird die Geburt Jesu gefeiert (Gott wurde Mensch). Es ist nach Ostern das höchste Fest der Christen. Nach Berechnungen frühchristlicher Kalendarien fiel das Geburtsfest Christi zunächst auf einen Frühjahrstermin, wie etwa den 28. März oder 2. April. Im Jahr 354 legte Papst Liberius das Weihnachtsfest auf den 25. Dezember.

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  • Nüsse Zimtstangen, Kekse, Glöckchen

    Hier finden Sie alle Begriffe in alphabetischer Form.

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