Denkschriften und Grundlagentexte 1990-1999
Auf dieser Seite finden sie die Denkschriften und Grundlagentexte aus den Jahren 1990-1999.
Er ist unser Friede
Von tschechischer und deutscher Seite sind wir jeweils sieben Mitglieder in unserer Arbeitsgruppe, von unseren Kirchen zur gemeinsamen Arbeit berufen.
Aus unseren Gesprächen ist diese Handreichung hervorgegangen. Dem gemeinsamen Bedenken der Vergangenheit haben wir eine Auswahl an Informationen für diejenigen hinzugefügt, die in deutsch-tschechischen Begegnungen engagiert sind und miteinander für eine bessere Zukunft unserer Völker arbeiten möchten. Begegnungen sind die beste "Arznei" für die Wunden der Vergangenheit.
1998
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Grundlagen, Aufgaben und Zukunftsperspektiven der Diakonie
Eine evangelische Denkschrift
Wo Menschen geholfen wird, „kann etwas aufscheinen von der Liebe Gottes zu den Menschen. Das ist christliche Diakonie.“ Doch der gesellschaftliche Wandel erfordert eine neue Standortbestimmung für die Diakonie. Die leistet diese Denkschrift. Sie fragt nach dem „besonderen Auftrag von Gott in der modernen, von Individualisierung, Wettbewerb und Internationalisierung bestimmten Industriegesellschaft“. Bewährtes sollte erhalten und gefördert werden, Neues probiert und Veränderungen sollten gewagt werden. Auch gilt es das „Miteinander von Wortverkündigung und Dienst am Mitmenschen“ neu zu bedenken.
EKD, 1998
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Zur ethischen Orientierung für das Zusammenleben in Ehe und Familie
Eine Stellungnahme
Inmitten „tiefgreifender Veränderungen“ der Lebenswirklichkeit von Ehe und Familie gilt es, das christliche Verständnis neu in seiner „lebensdienlichen Kraft“ zu beschreiben – und zwar so, dass es als „Wegweiser wahrgenommen“ wird. Das versucht diese Stellungnahme. U.a. bedenkt sie, wie sich „das christliche Leitbild von Ehe“ einerseits „zur geltenden Rechtsform der Ehe“, andererseits zu „nichtehelichen Formen des Zusammenlebens von Mann und Frau“ verhält. Die Kapitel umkreisen die Themen „Ehe“, „Familie und Kinder“ und „Scheidung“. Im Anhang finden sich inspirierende Referate.
EKD, 1998
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Glauben entdecken
Eine Orientierungshilfe
Eine Neubesinnung über die Konfirmation ist geboten, stellte die EKD-Synode fest; sie darf „nicht nur ein punktuelles Ereignis sein, bei dem die Aufnahme in die ‚Gemeinde der Erwachsenen‘ vollzogen wird.“ Vielmehr soll die Konfirmandenarbeit „ein Ort theologisch-pädagogischer Elementarisierung werden, wobei sich Erfahrung und Reflexion, Meditation und Aktion, Arbeit und Spiel, Diskurs und Feier miteinander verbinden“. In dieser Orientierungshilfe finden sich wegweisende Gedanken zu Sinn und Gestaltung der Konfirmandenarbeit. Sie ist „die potentiell unmittelbarste und dichteste Erfahrung mit der Kirche“.
EKD, 1998
„Soll ich meines Bruder Hüter sein?“
Am 20. Juni 1998 fand in der Berliner Kirche Zum Heiligen Kreuz ein bundesweiter Gedenkgottesdienst statt „für Flüchtlinge, die schutzlos blieben oder durch Abschiebung zu Schaden kamen“. Dazu stellte die Konferenz der EKD-Ausländerreferentinnen und -referenten diese Dokumentation zusammen. Sie beschreibt die bedrückenden Lebensgeschichten von geflüchteten Schutzbedürftigen in Deutschland. Es geht um Menschen, die keinen Zugang zu fairen Asylverfahren haben, die aus Angst vor Abschiebung Selbstmord begingen oder die an den Lebensbedingungen in Sammellagern zerbrochen sind.
EKD, 1998
Möglichkeiten einer gemeinwohlorientierten sozialen und ökologischen Marktwirtschaft am Beispiel Handwerk
Eine Denkschrift
Das Handwerk ist ein wichtiger Pfeiler der Sozialen Marktwirtschaft. Diese Denkschrift beleuchtet die aktuellen Fragen des Handwerks „in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche aus sozial- und wirtschaftspolitischer Perspektive“. Deutlich wird: Das Handwerk hat besondere Möglichkeiten, nachhaltiges, menschengemäßes, gemeinwohlorientiertes und ganzheitliches Wirtschaften zu verwirklichen. Kirchliche Werke, Einrichtungen und Gemeinden sind aufgefordert, „sich mit diesem Bereich der Arbeitswelt auseinanderzusetzen“ – zumal das Handwerk „in größerer Nähe zur Kirche“ geblieben ist „als andere Gruppen“.
EKD, 1997
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Ein Beitrag zur ethischen Urteilsfindung im Hinblick auf die Gentechnik und ihre Anwendung bei Mikroorganismen, Pflanzen und Tieren
Die Gentechnik schreitet immer schneller voran. Mit diesem Beitrag beteiligt sich die EKD an der öffentlichen Diskussion darüber. Der erste Teil informiert verständlich über den Sachstand. Sodann werden die damit verbundenen ethischen Herausforderungen beschrieben. Der dritte Teil zählt „falsche Alternativen“ in der Urteilsfindung auf. Teil vier formuliert ein „Plädoyer für ein neues Verhältnis zur Natur“. Der fünfte Teil entwickelt ethische Perspektiven und Kriterien und gibt praktische „Hinweise und Anregungen“. Der Anhang aktualisiert ausführlich den 1991 erschienenen Originaltext.
EKD, 1991 / 2. Auflage 1997
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Orientierung in zunehmender Orientierungslosigkeit
Eine Stellungnahme
Wie kann Kirche außer bei Gottesdiensten und Kasualien mit ihren erwachsenen Mitgliedern in Beziehung treten? Die Evangelische Erwachsenenbildung spielt hier eine unverzichtbare Rolle, die in dieser Stellungnahme erklärt und begründet wird. Im ersten Teil wird „die gesellschaftliche Situation von Erwachsenenbildung“ analysiert. Danach werden deren „Rahmenbedingungen und Grundlagen“ und ihre Stellung im Dreieck von „Bildung, Kirche und Markt“ beschrieben. Am Ende benennt die Stellungnahme künftige Aufgaben und Perspektiven einer „modernen Erwachsenenbildung in einer modernen Kirche“.
EKD, 1997
Mandat und Markt
Publizistisches Gesamtkonzept 1997
„Die Publizistik ist eine elementare Lebensäußerung der evangelischen Kirche“, betont EKD-Ratsvorsitzender Klaus Engelhardt im Vorwort. Der „tiefgreifende Veränderungsprozess“ der Medien stellt auch die evangelische Publizistik vor Herausforderungen; sie steht „zwischen Mandat und Markt, evangelischem Auftrag und unternehmerischem Handeln“. Dieses „Publizistischen Gesamtkonzept“ beschreibt die gesamte evangelische Publizistik, benennt auch Defizite und Herausforderungen. Um weiterhin auch kirchenferne Menschen zu erreichen, muss die Arbeit von EKD, Gliedkirchen und Presseverbänden gebündelt werden.
EKD, 1997
Evangelische Spiritualität
Viele sehnen sich nach einem ganzheitlichen Glauben, der spirituellen Tiefgang mit gelebter Weltverantwortung verbindet. Orientierung bei der Suche bietet diese Studie. Sie zeigt, „wie in unserer Kirche eine weithin verlorengegangene Dimension des Christseins heute neu erschlossen werden kann“. Auf die Schilderung des gesellschaftlichen und geistigen Umfelds folgen theologische Grundlegungen über eine „Theologie des Heiligen Geistes“, Bibelverständnis, Gebet und Gottesdienst. Schließlich werden „Aspekte einer spirituellen Erneuerung“ benannt und Empfehlungen an die EKD-Gliedkirchen formuliert.
EKD, 1979
Im Dialog über Glauben und Leben
Empfehlungen
In diese Diskussion um den Religionsunterricht schaltet sich die EKD mit Reformvorschlägen für die Ausbildung von Religionslehrer/innen ein - denn „von ihnen hängt es entscheidend ab, ob ein theologisch und pädagogisch profilierter Religionsunterricht gelingt“. Sie können Jugendlichen helfen, eigene Zugänge zum Glauben zu finden. Dazu ist Voraussetzung die Fähigkeit, „die unterrichtlichen und erzieherischen Aufgaben des Religionsunterrichts theologisch sachgemäß und schülerorientiert wahrzunehmen.“ Um Lehrer/innen dazu zu befähigen, soll das Studium „religionspädagogische Kompetenz“ vermitteln.
EKD, 1997
Kinder in Gemeinde und Gesellschaft
Um die Situation von Kindern in Gemeinde und Gesellschaft zu verbessern, widmete sich die EKD-Synode diesem Thema. Der so entstandene Text beschreibt „Aspekte gegenwärtigen Kinderlebens“. Er lädt zu einem Perspektivwechsel ein: die Welt mit Augen von Kindern zu sehen. Im dritten Teil werden Schritte zu einer „kindgerechten Kirche“ erörtert. Auch Kindergeschichten der Bibel werden erzählt. Angefügt sind ein Vortrag der Erziehungswissenschaftlerin Christa Berg zum Synodenthema sowie Bibelarbeiten des Religionswissenschaftlers Fulbert Steffensky und des Theologen Klaus-Peter Hertzsch.
EKD, 1995
Identität und Verständigung
Eine Denkschrift
Diese Denkschrift ist ein gut begründetes Plädoyer für die Beibehaltung des Religionsunterrichts als „ordentliches Lehrfach“. „Religionsunterricht darf in der Schule nicht fehlen“, denn er trägt wesentlich zur religiösen Identitätsbildung bei. Auf diese Weise wirkt er durch die Pluralität hervorgerufenen „nationalen, ethnischen, kulturellen und religiösen Identitätsängsten“ entgegen. Wer jedoch „nicht um seine Identität zu fürchten braucht, kann sich für andere öffnen und Verantwortung übernehmen“ – das ist wichtig in unserer „zunehmend multikulturell und multireligiös bestimmten Gesellschaft“.
EKD, 1994
Ein Quellenband
„Die sozialethischen Traditionen des Protestantismus“ haben maßgeblich die Soziale Marktwirtschaft geprägt, die auf den beiden Grundpfeilern „wirtschaftliche Effizienz“ und „soziale Verantwortung“ fußt. Daran erinnert dieser Quellenband mit vielen Texten aus den Jahren 1871 bis 1950. Durch ihre Einteilung in Epochen ist die Entwicklung der protestantischen Wirtschafts- und Sozialethik gut nachvollziehbar. „Wer in diesem Quellenband liest, kommt aus dem Staunen nicht heraus“, schreibt EKD-Ratsvorsitzender Klaus Engelhardt im Vorwort und erinnert an den Zusammenhang von Gemeinwohl und Eigennutz.
EKD, 1994
Sozialethische Kriterien für Umstrukturierungen im Gesundheitswesen
Eine Studie
Kranke, belastete, geschwächte und sterbende Menschen bedürfen der Solidarität der Gesellschaft besonders. Reformen des Gesundheitswesens müssen das berücksichtigen, fordert diese Studie und entwickelt aus evangelischer Perspektive sozialethische Kriterien. Aufgrund ihrer reichen Erfahrungen als Trägerin von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Sozialstationen plädiert die Studie für eine „personennahe und ganzheitliche Gesundheitsfürsorge“, die an der Würde des Menschen ausgerichtet ist: „Der Umgang mit Kranken ist ein Prüfstein für den Grad an Humanität und Solidarität in einer Gesellschaft.“
EKD, 1994
Protestantische Orientierung in der modernen Welt
Heutzutage ist der christliche Glaube nur ein religiöses Angebot von vielen. Wie können Christen mit dieser Situation umgehen? Die EKD-Synode machte diese Problematik zu einem Schwerpunktthema. Dieser dabei entstandene Text plädiert dafür, sich selbstbewusst auf den Pluralismus einzulassen. Angefügt ist ein Vortrag des Religionssoziologen Peter L. Berger (Boston): „Pluralistische Angebote: Kirche auf dem Markt“. Er ermutigt Christen, keine Angst zu haben, weder vor Tod und Teufel noch vor Dämonen und Tyrannen - und erst recht nicht vor den Herausforderungen des Marktplatzes der Weltanschauungen.
EKD, 1994
Die Denkschriften der EKD
In diesem Sammelband finden sich EKD-Denkschriften und andere Texte aus den Bereichen Ehe, Sexualethik und Erziehung aus den Jahren 1969 bis 1980. Sie geben evangelische Orientierung zu den Themen Ehe (Eheverständnis, konfessionsverschiedene Ehen, Ehescheidung), Sexualität, Schwangerschaftsabbruch und Erziehung. Angefügt ist die Studie „Sport, Mensch und Gesellschaft“. Eine ausführliche Einleitung von Erwin Wilkens erklärt die Entstehungsgeschichte und Wirkung der Texte.
EKD, 1981 / 3. Aufl. 1993
Verantwortung für ein soziales Europa
Eine Denkschrift
Der Prozess des Zusammenwachsens der Europäischen Gemeinschaft (EG) schreitet mit großen Schritten voran. Damit sind tiefgreifende Auswirkungen auch auf die Sozialkultur und die Arbeitswelt verbunden. Für die soziale Gestaltung Europas sind Kirchen mitverantwortlich, sie dürfen nicht nur Zuschauer sein. Deshalb hat die EKD in dieser Denkschrift grundlegende ethische Überlegungen u.a. zu den Themen Arbeit, soziale Sicherheit, Familie, Minderheiten, Globalisierung und Schöpfungsbewahrung zusammengetragen. Eine kraftvolle Vision eines „solidarischen Europas“ beschließt die Denkschrift.
EKD, 1991
Die Denkschriften der EKD
Der Sammelband enthält folgende Texte: „Evangelische Kirche und freiheitliche Demokratie. Der Staat des Grundgesetzes als Angebot und Aufgabe“ (Denkschrift, 1985); „Die Zukunftsmöglichkeiten der jungen Generation – Überlegungen zur Jugendarbeitslosigkeit“ (1987); „Gezielte Hilfen für Langzeitarbeitslose“ (Überlegungen, 1987); „Alterssicherung – Die Notwendigkeit einer Neuordnung“ (Denkschrift, 1987); „Unsere Verantwortung für den Sonntag“ (Gemeinsame Erklärung, 1988).
EKD, 1992
Die Denkschriften der EKD
Der Sammelband enthält drei Texte: „Solidargemeinschaft von Arbeitenden und Arbeitslosen – Sozialethische Probleme der Arbeitslosigkeit“ (Studie 1982); „Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Wachsen und Weichen, Ökologie und Ökonomie, Hunger und Überfluß“ (Denkschrift, 1984); „Menschengerechte Stadt – Aufforderung zur humanen und ökologischen Stadterneuerung“ (Beitrag 1984).
EKD, 1992
Die Denkschriften der EKD
zur Frage des Leistungsprinzips und der Wettbewerbsgesellschaft“ (1978). Außerdem sind „Aktuellen Kommentare“ dokumentiert: „Verantwortung für den Straßenverkehr“ (1977); „Sterben die Dörfer aus?“ (1977); „Bevölkerungspolitik und Rentenlast“ (1978); „Chancengleichheit für das Handwerk“ (1978); „Die Mechanismen der Anspruchsgesellschaft“ (1979); „Die Last der Nachtschichtarbeit (1980); und „Chronisch Kranke“ (1982).
EKD, 1992
Die Denkschriften der EKD
Der Sammelband enthält die Texte: „Eigentumsbildung in sozialer Verantwortung“ (Denkschrift, 1962); „Empfehlungen zur Eigentumspolitik“ (1964), „Die Neuordnung der Landwirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland als gesellschaftliche Aufgabe“ (Denkschrift, 1965); „Sozialethische Erwägungen zur Mitbestimmung in der Wirtschaft der Bundesrepublik Deutschland“ (Studie, 1968); „Die soziale Sicherung im Industriezeitalter“ (Denkschrift, 1973); Soziale Ordnung des Baubodenrechts“ (Memorandum, 1973); „Teilzeitarbeit von Frauen“ (Denkschrift, 1965).
EKD, 3. Aufl. 1991
Fallbeispiel Amazonien
Eine Studie
Angesichts der bevorstehenden „Apokalypse Amazoniens“ bat die Lutherische Kirche Brasiliens ihre Schwesterkirchen um Unterstützung. Die EKD reagierte u.a. mit dieser Studie. Am Fallbeispiel Amazonien schildert sie die ökologischen Fakten und die Situation der „Menschen, deren Lebensraum vergiftet und verbrannt wird“. An die reichen Nationen appelliert sie, Vorstellungen von Wohlstand und ihren Konsumstil grundlegend zu revidieren. So könne der drohenden Klimakatastrophe Einhalt geboten werden. Christen müssen „ein neues Verständnis der Schöpfung als Gabe des Schöpfers an uns zu entwickeln“.
EKD, 1991
Die Denkschriften der EKD
Der Sammelband enthält Texte zum Themenfeld „Weltwirtschaft und Entwicklungspolitik“, u.a.: „Weltbevölkerungswachstum als Herausforderung an die Kirchen“ (Studie, 1984); „Auf dem Weg zu einer neuen Entwicklungspolitik der Europäischen Gemeinschaft“ (Diskussionsbeitrag, 1984); „Transnationale Unternehmen als Thema der Entwicklungspolitik“ (Diskussionsbeitrag, 1985); „Bewältigung der Schuldenkrise – Prüfstein der Nord-Süd-Beziehungen“ (Stellungnahme, 1988); „Ost und West – herausgefordert zu mehr Gerechtigkeit in der Weltwirtschaft“ (Diskussionsbeitrag, 1989); „Plädoyer für Afrika“ (Studie, 1991).
EKD, 1993
Die Denkschriften der EKD
Der Sammelband enthält Texte zu den Themenfeldern „Friedenssicherung und Friedensförderung“ sowie „Menschenrechte im eigenen Land und weltweit“, u.a.: „Frieden wahren, fördern und erneuern“ (Denkschrift, 1981); „Rüstung und Entwicklung“ (Diskussionsbeitrag, 1981); „Wehrdienst oder Kriegsdienstverweigerung?“ (Anmerkungen, 1989); Flüchtlinge und Asylsuchende in unserem Land (1986); „Wanderungsbewegungen in Europa. Perspektiven und Aufgaben“ (Diskussionspapier, 1991); „Sinti und Roma“ (Studie, 1991)
EKD, 1993 (Reprint)
Die Denkschriften der EKD
Dieser Sammelband dokumentiert Texte zur Medienpolitik und zum Umgang mit neuen Kommunikationstechnologien. Enthalten sind die Gutachten „Gesellschaft und öffentliche Kommunikation in der Bundesrepublik Deutschland“ (1968) und „Informations- und Meinungsfreiheit in einer freien Gesellschaft“ (1974). Es folgen Stellungnahmen zum Ausbau technischer Kommunikationsmittel (1976) und zur Entwicklung des Kabelfernsehens. Dokumentiert ist auch die EKD-Studie „Die neuen Informations- und Kommunikationstechniken - Chancen, Gefahren, Aufgaben verantwortlicher Gestaltung (1985).
EKD, 1991
Perspektiven, Forderungen, Empfehlungen zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
„Arbeit soll den Menschen nicht krank machen, denn sie ist von Gott dazu bestimmt, seinem Wohl zu dienen.“ Leider führt Arbeit dennoch oft zu gesundheitlichen Belastungen. Die „moderne Arbeitswelt“ stellt neue Herausforderungen. Um den Schutz arbeitender Menschen zu sichern, entwickelt die EKD deshalb in dieser Studie ethische Grundlagen und praktische Forderungen. Sie ermutigt Kirchengemeinden und Diakonie, die Situation Langzeitkranker in den Blick zu nehmen. Zudem erinnert sie daran, dass auch Kirche als Arbeitgeberin auf die Gesundheit ihrer eigenen Angestellten zu achten hat.
EKD, 1990
Der Staat des Grundgesetzes als Angebot und Aufgabe. Denkschrift der EKD, 1985, ISBN 3-579-01971-6. 4. Auflage, 1990
Vorwort
Im Januar 1989 wandten sich 31 Unterzeichner aus dem Raum der evangelischen Kirche in einem brieflichen Appell an den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland. Sie forderten darin den Rat auf, "knapp, eindeutig und in öffentlich-unüberhörbarer Form" zu erklären, "daß die Fortführung der bisherigen Atomenergiepolitik in der Bundesrepublik nicht mehr zu rechtfertigen ist". Der Rat hat daraufhin den Wissenschaftlichen Beirat seines Beauftragten für Umweltfragen um ein beratendes Votum gebeten. Dieses Votum ist vom Wissenschaftlichen Beirat - nach einem Zwischenbericht im Mai 1989 - im März 1990 vorgelegt worden. Es geht von der Überzeugung aus, daß ein Votum zur Atomenergiepolitik nur im Kontext von Energiepolitik und Umweltproblematik insgesamt formuliert werden kann.
Hannover, im April 1990
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