Menschsein 4.0

Graphische Darstellung eines Menschen vor einer vage erkennbaren technischen Landschaft in Fluchtpunktperspektive. Von oben scheint blaues, von unten goldenes Licht in den Spalt zwischen den Strukturen auf der linken und rechten Seite,

In dem Konsultationsprozess "Menschsein 4.0" will das Projektteam der FEST Heidelberg und der Friedrich-Alexander Universität-Erlangen Nürnberg nachzeichnen, begleiten und prognostizieren, wie sich der Mensch durch die Neuen Medien, insbesondere die Sozialen Netzwerke, aber auch die Neuen Technologien (Smartphone) in seinem Verhältnis zu Raum, Zeit, seinem Körper, seiner Identität und zum Sozialen (gesellschaftliche Partizipation) verändert.

Entwickelt werden soll eine theologische Perspektive auf diese Veränderungsprozesse, die dem aktuellen wissenschaftlichen Diskussionsstand der Medienanthropologie und -soziologie entspricht und zu kirchlichen Handlungsorientierungen befähigt. Damit soll das Desiderat einer umfassenden interdisziplinär orientierten theologischen Medienanthropologie gefüllt werden.

In den kirchlichen Diskurs werden die Ergebnisse durch regelmäßige Kontaktgespräche eingespeist, in denen die Antragstellerin mit kirchenleitenden Personen und Interessierten, z. B. aus dem Netzwerk „Theologie, Ethik und Digitalisierung“, die Ergebnisse der Beratungen diskutieren. Geplant ist, die wesentlichen Kernpunkte jeweils für weitere Interessierte zu dokumentieren. In den öffentlichen und fachlichen Diskurs werden die Ergebnisse durch eine kurze Publikationsreihe eingebracht, die Teil der Open-Access-erscheinenden Reihe „FESTForschung“ sein wird.

Das Projekt wid mit rund 20.000 Euro vom Digitalinnovationsfonds gefördert.