Vorsorgen

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Testament

Vorsorge bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für andere.
Viele Menschen beschäftigen sich erst spät mit Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht oder Testament. Dabei kann rechtzeitige Vorsorge Sicherheit geben und Angehörige entlasten. Wer vorsorgt, schafft Orientierung für schwierige Situationen und hält fest, was wichtig ist: persönliche Wünsche, Werte und Entscheidungen.

Hier finden Sie Informationen, Checklisten und praktische Hilfe rund um Vorsorge, Erbe und persönliche Vorbereitung. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) möchte Menschen ermutigen, sich diesen Fragen frühzeitig zuzuwenden – getragen von dem Gedanken, dass Fürsorge, Verantwortung und Vertrauen auch Ausdruck gelebten Glaubens sind.

Häufige Fragen zur Vorsorge

Warum ist eine Patientenverfügung wichtig?

Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Wann ist ein Testament gültig?

Was passiert ohne Testament?

Kann ich meine Beerdigung vorbereiten?

Wo bekomme ich Hilfe bei Vorsorgefragen?

Warum ist eine Patientenverfügung wichtig?

Eine Patientenverfügung hilft dabei, medizinische Entscheidungen festzuhalten, wenn man selbst nicht mehr sprechen oder entscheiden kann.

Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Menschen, wer im Ernstfall wichtige Entscheidungen für sie treffen darf.

Wann ist ein Testament gültig?

Ein Testament muss bestimmte formale Voraussetzungen erfüllen. Handschriftliche Testamente müssen vollständig handgeschrieben und unterschrieben sein.

Was passiert ohne Testament?

Ohne Testament gilt die gesetzliche Erbfolge. Das bedeutet, dass das Erbe nach festen gesetzlichen Regeln verteilt wird.

Kann ich meine Beerdigung vorbereiten?

Ja. Viele Menschen legen Wünsche zu Musik, Ablauf, Grabform oder Abschiedsritualen fest.

Wo bekomme ich Hilfe bei Vorsorgefragen?

Beratungsstellen, Kirchen, Hospizdienste, Notariate und Verbraucherorganisationen bieten Unterstützung und Informationen an. Viele Hinweise, Broschüren und Vordrucke dazu finden Sie auf „Was bleibt.“, einer gemeinsamen Initiative Evangelischer Landeskirchen und ihrer Diakonischen Werke.

Abschied, Trauer und Vorsorge gehören zum Leben und stellen viele Menschen vor praktische und persönliche Fragen – ob es um eine Patientenverfügung geht, um den Verlust eines nahestehenden Menschen oder um Formen des Erinnerns und Gedenkens.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) begleitet Menschen in diesen Lebenssituationen mit Informationen, Seelsorge und Räumen für Trost, Hoffnung und Glauben. Diese Seite bietet praktische Hilfe, seelsorgliche Unterstützung und Impulse zu Vorsorge, Trauer und Erinnerung. Denn niemand muss solche Zeiten allein bewältigen.