Christenverfolgung und Religionsfreiheit
Kirchliches Engagement für religiös Verfolgte weltweit
Christenverfolgung ist Teil eines großen und komplexen Phänomens. In vielen Ländern werden Menschen verfolgt oder bedrängt, weil sie zu einer bestimmten Glaubensgemeinschaft gehören oder weil sie sich entschieden haben, keiner Religion anzugehören.
Die EKD setzt sich dafür ein, dass hierzulande das Bewusstsein für das universelle Menschenrecht der Religionsfreiheit wächst und dass Menschen weltweit geschützt werden, die wegen ihres Glaubens oder ihrer Weltanschauung verfolgt werden. Besondere Solidarität gilt dabei den verfolgten und bedrängten Christinnen und Christen.
Christenverfolgung erklärt
Es gibt keine einheitliche Definition von Christenverfolgung, weil es zu viele unterschiedliche Formen der religiösen Verfolgung und Bedrängung gibt. Am schlimmsten ist Mord aus Glaubensgründen. Auch werden in manchen Ländern wie China, Nordkorea oder Eritrea Menschen allein wegen ihres Glaubens ins Gefängnis oder in Arbeitslager gebracht. Oder es werden religiöse Minderheiten aus ihren ursprünglichen Siedlungsgebieten vertrieben. Häufig liegen aber nicht allein religiöse Gründe vor, sondern vielmehr ethnische oder wirtschaftliche Diskriminierung.
Diffamierung und Ausgrenzung sind diffuse Phänomene, von denen in der Regel nie alle Angehörigen einer Religionsgemeinschaft in gleichem Maße betroffen sind. Dennoch machen sie das Leben einer religiösen Minderheit schwer und dürfen deswegen nicht kleingeredet werden. Um den Verfolgungsbegriff aber nicht zu verwässern, spricht man hier eher von „Bedrängung“.
FAQ's zum Thema Christenverfolgung
Religionsfreiheit erklärt
Religionsfreiheit ist ein komplexes Phänomen mit vielen Facetten. Dennoch ist es nicht schwer zu verstehen: Geschützt wird das Recht jedes einzelnen Menschen, seinen Glauben oder seine Weltanschauuung frei, öffentlich und in Gemeinschaft mit anderen zu praktizieren.