Hier finden Sie die aktuellsten Predigten von Anne Gidion, der Bevollmächtigten des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union.
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Prälatin Anne Gidion verglich beim Gottesdienst des „Danktages für die zurückgekehrten Entwicklungshelfer*innen und Friedenskräfte“ die Sendung der Jünger Jesu mit der Sendung der Fachkräfte. Ihnen sei Verantwortung übertragen worden, die sie in vielen Teilen der Welt wahrgenommen hätten.
Unsere Aufgabe ist es, vom rettenden Gott zu erzählen, sagt Prälatin Gidion in ihrer Predigt zum Sonntag Oculi im Berliner Dom. „Wir sind dazu da, dass immer wieder neu Ginsterorte entstehen“, betont sie im Blick auf die Ruhestätte von Elia unter einem Ginsterbusch, wo der Prophet neue Kraft schöpft. „Mit Brot und mit Wasser. Mit Brot und Liebe.“ Damit Menschen weiter erschöpft sein dürfen, gestärkt werden und weitergehen können.
„Vertrauen stärkt“, betonte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Prälatin Gidion, in ihrer Predigt zum Auftakt des CDU-Parteitages in Stuttgart. Ein Leben aus Vertrauen sei „möglich, ratsam, Zukunft schaffend“. Gerade in unsere Zeiten hinein spreche Jesus zu uns: „Misstrauen macht nicht stark, sondern schwach. Wer bei Gegenwind wackelt, versinkt.“ Die Union als „Vertrauensgemeinschaft“ dürfe nicht zulassen, dass Zusammenhalt „nur noch das Misstrauen gegenüber den anderen“ entstehe. „Das schwächt uns alle.“
„Ja und Amen“ – eine Predigt von Anne Gidion, Prälatin der EKD, zum 4. Advent 2025 über Verlässlichkeit, Krisen, Versöhnung und das tragende Ja Gottes.
Prälatin Anne Gidion am 19.11.25 in der Französischen Friedrichstadtkirche: Der Buß- und Bettag ist zutiefst aktuell. Buße befreit zur Selbsterkenntnis: Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Selbsterkenntnis hilft auch, auf eigene Schwächen zu schauen, und das zugleich aus dem Blickwinkel Gottes. Nur in seinen Augen sind wir die beste Version unserer Selbst.
Im Entsendungsgottesdienst spricht Prälatin Anne Gidion über die Zehn Gebote als lebensnahe Orientierung für Diplomat*innen im Ausland. Der Sabbat steht dabei sinnbildlich für Freiheit, Beziehung und die notwendige Ruhe in bewegten Zeiten.
Im Tross von Jesus zu gehen, bedeutet mehr als nur Glauben – es erfordert Hingabe und die Bereitschaft, auf Komfort zu verzichten. Ein Blick auf die Herausforderungen des Glaubens in schwierigen Zeiten.
„Reminiszere. Gedenke, Gott. Gedenke Deiner Barmherzigkeit.“ Prälatin Anne Gidion betont die Bedeutung des Reminiszere-Sonntags, der zum Innehalten & Abstandnehmen vom Alltag aufruft. Der Fokus liegt auf dem Irak, wo Gewalt und Konflikte kleine Minderheiten treffen. Gebet stärkt Solidarität.
In einer Zeit der Spannungen und hitzigen Debatten erinnern uns die Worte aus der Bibel an die Werte, die wirklich zählen: Nächstenliebe, Menschenwürde und Zusammenhalt. Diese Prinzipien bieten einen ruhigen, reflektierten Blick auf das, was uns als Gesellschaft tatsächlich zusammenhält, auch inmitten von Meinungsverschiedenheiten und Konflikten. Ein Aufruf, den Blick über den eigenen Horizont hinaus zu richten und mit Respekt und Verständnis miteinander umzugehen.