Die EKD-Ratsvorsitzende Kirsten Fehrs ruft dazu auf, angesichts von Kriegen und Gewalt Mitgefühl und Menschlichkeit wachzuhalten. Zugleich erinnert sie zu Karfreitag daran, dass die Botschaft des Kreuzes zu Hoffnung ermutigt.
Im Berliner Dom ruft Bischof Kopania dazu auf, Christus „außerhalb des Tores“ zu folgen – als Kirche mit Haltung, Verantwortung und Nähe zu den Ausgegrenzten
Unsere Aufgabe ist es, vom rettenden Gott zu erzählen, sagt Prälatin Gidion in ihrer Predigt zum Sonntag Oculi im Berliner Dom. „Wir sind dazu da, dass immer wieder neu Ginsterorte entstehen“, betont sie im Blick auf die Ruhestätte von Elia unter einem Ginsterbusch, wo der Prophet neue Kraft schöpft. „Mit Brot und mit Wasser. Mit Brot und Liebe.“ Damit Menschen weiter erschöpft sein dürfen, gestärkt werden und weitergehen können.
„Vertrauen stärkt“, betonte die Bevollmächtigte des Rates der EKD, Prälatin Gidion, in ihrer Predigt zum Auftakt des CDU-Parteitages in Stuttgart. Ein Leben aus Vertrauen sei „möglich, ratsam, Zukunft schaffend“. Gerade in unsere Zeiten hinein spreche Jesus zu uns: „Misstrauen macht nicht stark, sondern schwach. Wer bei Gegenwind wackelt, versinkt.“ Die Union als „Vertrauensgemeinschaft“ dürfe nicht zulassen, dass Zusammenhalt „nur noch das Misstrauen gegenüber den anderen“ entstehe. „Das schwächt uns alle.“