Reminiszere 2027: Heimatort Kirche
Zur Bedeutung von Kirchen inmitten von Gewalt, Krieg und Zerstörung
Gewaltsame Konflikte fordern weltweit unzählige Opfer, sie zerstören Infrastrukturen und verheeren ganze Landstriche. Immer sind dabei auch Orte und Gebäude betroffen, die in besonderer Weise die Geschichte und Traditionen, den Glauben und die Identität einer Region, eines Landes, einer Bevölkerungsgruppe ausmachen. Kirchen sind solche Orte.
Manchmal werden Kirchengebäude oder kirchliche Einrichtungen im Krieg unbeabsichtigt beschädigt - als sogenannte Kollateralschäden. In anderen Fällen ist es Teil der Kriegsstrategie, sie anzugreifen, um einen wesentlichen Lebensbereich der erklärten Gegner und ihres kulturellen Gedächtnisses auszulöschen.
Und manchmal sind - mitten in der täglichen Gewalt – Kirchen die Orte, an die Menschen fliehen und verteidigen, was ihnen heilig ist.
Von solchen kirchlichen Schutzräumen soll hier erzählt werden. Besonders am Sonntag Reminiszere, dem 2. Sonntag in der Passionszeit (21. Februar 2027), soll der Menschen an diesen Orten gedacht werden, für sie gebetet werden, von ihrem Mut und ihrer Hoffnung erzählt werden. Das lebendige Zeugnis ihres Glaubens hat große Strahlkraft gegen alle Resignation und Zynismus.
In diesem Jahr soll am Sonntag Reminiszere der Menschen in verschiedenen Krisen- und Kriegsgebieten gedacht werden, deren Kirchen ihnen zu Heimat- und Zufluchtsorten werden: in der Ukraine, in Nigeria, auf Kuba und an anderen Orten.
Für Ihre Gottesdienste und Andachten am Sonntag, den 21. Februar 2027 finden Sie hier liturgisches Material.