Syrien: Stimmen und Berichte aus christlicher Perspektive

So geht es Christen in Syrien: Einblicke in Alltag, Religionsfreiheit und die Lage religiöser Minderheiten

Die Lage in Syrien ist weiterhin von großer Not, politischen Spannungen und humanitären Herausforderungen geprägt. Besonders die Situation der Christen in Syrien und anderer religiöser Minderheiten steht im Fokus dieser Seite. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) informiert hier über die Lage der Christen in Syrien und beleuchtet Fragen von Religionsfreiheit und Minderheitenrechten.

Wie geht es den Menschen in Syrien aktuell – und insbesondere den christlichen Gemeinden? Welche Perspektiven haben sie nach mehr als 13 Jahren Bürgerkrieg und Jahrzehnten politischer Unterdrückung? Nach dem Sturz des Assad-Regimes im Dezember 2024 scheint einerseits vieles möglich, zugleich bleibt die Zukunft Syriens ungewiss.





Stimmen von Christen und Christinnen in Syrien

Wie geht es den Menschen in Syrien, die einer Minderheit angehören? Reporterinnen von Amal Berlin! haben Vertreter:innen christlicher Kirchen im Land nach ihrer Einschätzung der Lage gefragt.

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Syrische Ärzte und Ärztinnen in Deutschland

In Deutschland arbeiten etwa 6500 Ärztinnen und Ärzte aus Syrien, die meisten von ihnen im Krankenhaus. Sie bilden die größte Gruppe von Medizinerinnen und Medizinern aus dem Ausland. Angesichts der Debatte um Rückkehr seit dem Sturz des syrischen Diktators stellt sich die Frage, was es für das deutsche Gesundheitssystem bedeuten würde, wenn eine Mehrheit von ihnen Deutschland wieder verließe. Zugleich haben viele den Wunsch, zu helfen, ihr zerstörtes Land wieder aufzubauen. Hier kommen sie selbst zu Wort:

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Am Sonntag Reminiszere, dem 2. Sonntag der Passionszeit (1. März 2026), sind Kirchen und Gemeinden aufgerufen, in besonderer Weise auf die Leidenserfahrungen von Christen in anderen Ländern aufmerksam zu machen und Anteil zu nehmen. 2026 steht zum zweiten Mal Syrien im Fokus der Gebete und Gottesdienste.

In einer Kirche in Homs, Syrien: Eine Frau (Christin) zeigt ihrer Freundin (Muslimin) diese Kirche, gemeinsam mit ihren Kindern zünden sie Kerzen an.

Reminiszere 2026

Materialien

  • Luftangriffe,  Artilleriebeschuss und der Einsatz chemischer Waffen haben die Stadt Harasta nahe Damaskus mit ehemals ca. 30.000 Einwohnern weitgehend zerstört

    Durch die Arbeit unter anderem an Schulen und mit Frauen will das kirchliche Pilotprojekt „Seeds of Peace“ gewaltfreien Wandel und Demokratiebildung in Syrien und dem Libanon fördern. Dafür werden Spenden benötigt.

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